Der Diskurs im Modell-Verfahren Mäusebunker

 

(Leichte Sprache)

 

Diskurs bedeutet in etwa Gespräch oder Austausch.


Hier können Sie Meinungen und Interviews


von verschiedenen Expertinnen und Experten aus dem Jahr 2021 lesen.


Sie reden über diese 4 Themen:

  • Architektur 
  • Greening Futures 
  • Co-Habitation 
  • Re-Imagining

Zur Co-Habitation

 

Co-Habitation ist ein Fachwort und bedeutet etwa Zusammenleben.


Der Mäusebunker war mal ein Tier-Labor.


Viele Menschen finden:


Tier-Versuche sind eine schlechte Sache.


Aber wir wollen uns auch mit dieser Vergangenheit


vom Mäusebunker beschäftigen.


In diesem Bereich geht es um:


Wie kann das Zusammenleben von Mensch und Natur


heute gut funktionieren?


Dazu gibt es hier verschiedene Beiträge.


Viele dieser Beiträge sind in Zusammenarbeit mit ARCH+ entstanden.

Dorothee Brantz

Dorothee Brantz ist eine Historikerin.


Sie hat viel über die Beziehungen


zwischen Menschen und Tieren und Architektur geforscht.

 


Frau Brantz sagt:


Ein Gebäude ist nicht nur das Bau-Material.


Sondern es hat auch immer einen kulturellen Wert.


Und seine Geschichte trägt zum Denkmal-Wert bei.


Frau Brantz sagt:


Das Leben, die Architektur und die Atmosphäre beim Mäusebunker


sind miteinander verbunden.


Das müssen wir uns bewusst machen.


Besonders, wenn wir über seine Zukunft sprechen.


Sie sind einzigartig und haben einen hohen künstlerischen Wert.

Collage von zwei Bildern, links Backsteingebäude von Schlachthof Berlin, rechts Ausschnitt von Mäusebunker
Zentraler Vieh- und Schlachthof Berlin und Mäusebunker, zwei paradigmatische Architekturen der Tierverwertung, im historischen Vergleich

Bild: Dorothee Brantz

ARCH+


ARCH+ ist eine Zeitschrift für Architektur und Stadt-Planung.


Diese Personen arbeiten bei der Zeitschrift:


•    Marion von Osten,


•    Christian Hiller,


•    Alexandra Nehmer,


•    Anh-Linh Ngo und


•    Peter Spillmann.

 


Sie haben eine Ausstellung und ein Heft zum Thema


Zusammenleben von Menschen und Tieren gemacht.


Das Team schreibt ein


„Manifest für Solidarität von Tieren und Menschen im Stadtraum“.


Das Team findet:


Menschen und Tiere sind wichtige Teile der Stadt-Gemeinschaft:


Beide müssen bei Stadt-Planung berücksichtigt werden.


Tiere haben schon immer in Städten gelebt.

 


Der Mäusebunker ist ein Beispiel dafür:


Menschen nutzen Tiere aus,


um menschliche Interessen zu erfüllen.


Zum Beispiel mit den Tier-Versuchen.


Gleichzeitig verstecken wir die Bedeutung der Tiere für die menschliche Gesellschaft durch eine räumliche Trennung.


Das Team sagt:


Die Ausbeutung von Tieren und Natur


führt zu einer weltweiten Ungerechtigkeit.

 

 

Filmstill mit Porträt von Alicia Agustín
Gesprochen wurde das Manifest von der Performerin und Autorin Alicia Agustín

Bild: dotgain © Cohabitation

zwei Bildschirme und zwei Projektionsflächen, die die Population von Füchsen in Berlin und einen Vogel zeigen
Mapping the Post-Human City kartiert Phänomene der Cohabitation in Berlin

Bild: dotgain © Cohabitation

schwarz-weiße Bild-Collage von einer Straße in der Stadt in der ein Junge auf einem Pferd sitzt
Ann Sophie Lindström/Modern Temperament

Bild: Cohabitation

Studio Brandlhuber


In der Eidesgenössichen Technischen Hochschule in Zürich


beschäftigte sich das Studio Brandlhuber mit dem Mäusebunker.

 

Das Team wollte herausfinden:


Wie kann Architektur die Umwelt und andere Tiere aktiv und gleichberechtigt einbeziehen?


Sie haben angefangen die Architektur vom Mäusebunker zu prüfen.


Das Ziel soll dabei sein:


Das Gebäude vom Mäusebunkers soll auch für Tiere zugänglich sein.

 

 

Ein Foto zeigt eine Hand, die Tierfiguren auf einer Magnettafel arrangiert.
Aus Housing the Non-Human

Bild: Charlotte Bittner, ETH Zürich